Achtung, hiermit wird die schlings’sche Datenschleuder zum besseren Nutzerlebnis von jeglichen Rechtsfolgen befreit. Ja, mir wurscht, ich will weiterlesen.

Durch Knebelverträge mit Microsoft, Nutzung der Dienste wie Facebook, Twitter oder anderer Massenmedien erhalten diese durch erzwungene Zustimmung das Recht Daten zu sammeln und zu verwerten. Juristisch angreifbar ist dann aber nicht z.B. WordPress, obwohl im Besitz  der Kommunikationsmittel, sondern derjenige Blogger, Vlogger usw. welcher diese veröffentlicht. Nun kann er zwar eine DSE abdrucken und durch das Impressum Besuchern Widerspruch ermöglichen, doch schon mit dem Aufrufen einer solchen Webseite werden unfreiwillig Informationen zur Verfügung gestellt.

Missfällt beispielsweise, dass Taxijürgen das mitgelauschte Gespräch zweier Zausel in welchem von einer Ostschluse und Westschusseln sowie selbstherrlich von oben  eingesetzten europäischen Kommissionen zur Formulierung einer unausgegorenen DSGVO die Rede war, auf schlingsite ohne Einverständnis der Betroffenen zur Weitergabe von Daten, wozu jetzt auch mehr oder weniger vorteilhafte Fotos gehören, allgemein zugänglich macht, kann unter Androhung erheblicher Geldstrafen Unterlassungsklage geführt werden.

Mithilfe von Googleanalytics gerät natürlich auch der Leser solcher Blogs wegen Beihilfe  ins Visier von Hundertschaften hungriger Anwälte. Unter dem Vorwand gegen den Datenschutz verstoßen zu haben, ob zurecht oder nicht, lassen sich Prozesse führen bis dem wehrlosen kleinen  Blogger die Luft ausgeht oder er zuvor zermürbt aufgibt. Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Fast wie im Drogenhandel, wenn man das mal überhaupt noch so sagen darf.

Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

11 Comments

  1. Herrlich zu lesender Kommentar!

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  2. Tja mit der DSGVO habe ich mich heute Stunden beschäftigt. Eine Datenschutz Erklärung und ein Impressum macht ja noch Sinn. Große börsen finanzierte Player lässt Man machen, die Mini’s können sich eventuell mit Anwaltsschreiben und dem sogenannten Recht rum schlagen. Ganz toll. Toller amüsanter Artikel

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    1. Sobald sich etwas in dem Dickicht von Informationen tut, gebe ich auf alle Fälle laut. In meinem Impressum stehen dann am besten ein paar illustre Namen einer imaginären Rechtsabteilung, sobald ich eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen habe. LG🙂

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  3. Falle für Anwaltsratten ,die kleinen Blogger können hoffentlich durch die Maschen flüchten vor diesem Irrsinn aus Brüssel.🤗

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    1. Der Zugriff auf die eigene Webseite sollte erst nach Bestätigung einer juristisch einwandfreien Erklärung möglich sein. Man müsste einen Präzedenzfall schaffen, an dem sich durch zur Anzeige gebrachte scheinbar offensichtliche Verstöße angelockte Rechtsverdreher die Zähne ausbeißen.

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  4. Der neue Brüsseler Datenschmutz ist kaum zu überbieten …

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    1. Demnächst könnte dann zur Vermeidung von Straftaten uneinsichtiger Blogger eine Schutzsperre erfolgen.

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    2. Ich zitiere den bekannten Spruch des Herrn Nuhr jetzt mal nicht, aber diese offenbar aus völliger Unkenntnis getroffene Aussage scheint ihn durchaus zu verdienen.

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      1. Upps, ich meine die Aussage von Herrn Ösi.

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  5. WIDERSTAND! hier mein vorschlag für ein „impressum“

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