Greife nur zu den mit dem Insektenkiller Glyphosat behandelten Produkten industrieller Landwirtschaft. Das Schlechte muss weg.

4alle/4all

Molkerei nimmt Glyphosat-Verbot in Lieferbedingungen auf

So lautet eine Schlagzeile der Passauer Presse vom 25.10.1017. Die Molkerei Berchtesgadener Land wolle ab sofort ein Glyphosat-Verbot in ihre Lieferbedingungen aufnehmen und somit  werde die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung verboten.

„Das Glyphosatverbot gilt laut einer Pressemitteilung der Molkerei ab sofort für alle 1.800 Genossenschaftsmitglieder, deren Milch in Piding verarbeitet wird. Geschäftsführer Bernhard Pointner, der gemeinsam mit dem Vorstand diese Entscheidung vorbereitet und empfohlen hat sieht im Milcheinzugsgebiet des Betriebs keine Notwendigkeit, Glyphosat als ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist. Die beschlossenen Regelungen werden in die Milchlieferbedingungen aufgenommen. Die Einhaltung soll über das bestehende Qualitätsmanagement-Tool QSSM extern überwacht werden“ (Pressemitteilung Passauer Presse).

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Bing Transaltor

Eine Verpflichtung  für die Bürger 

„Die Wertschätzung, die Bürger und Bürgerinnen mit dem Kauf unserer Milchprodukte den Landwirten…

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Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

5 Comments

  1. Theoretisch gut, nur stellt sich mir die Frage, was denn dann als Alternative eingesetzt wird. Die Genossenschaftsmitglieder werden wohl kaum allein deswegen spontan auf die ökologische Landwirtschaft wechseln, oder?

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    1. Außer gewöhnlichen Fressfeinden hilft z.B. Alkohol. Ich hatte mal eine mit Läusen befallene Pflanze dessen Dämpfen ausgesetzt; nach kurzer Zeit fielen sie besoffen zu Boden. Sicherlich begünstigt diese Methode auch bei Sitzungen der Genossenschaft ein Umdenken.

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      1. Und in den Gewächshäusern mit Alkohol behandelte Früchte lassen sich ggf. als Likörfrüchte besonders veredelt auch noch mit höherer Gewinnmarge verkaufen. Ich wittere ein gutes Geschäft.

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  2. Find ich gut, dass man zumindest um Passau rum die Kühe jetzt nicht mehr mit Glyphosat einsprüht …

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    1. Gegen diese schrecklichen Biester hilft nur Autan. Im Raum Frankfurt/Oder tritt im Frühjahr für ca. 14 Tage eine sibirische Bremsenart in Aktion. Ein ungeschütztes Kalb kam, jetzt mal ohne Quatsch, dadurch zu Tode.

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