01dfdae752aa762f972d2f35697ee4fc2936de6ef0An eine militaristische Welt voller Vorurteile, gruppenspezifischer Ausgrenzung und Ungleichheit erinnert die im Fußball verwendete Sprache: Abwehr, Mittelstürmer, Viererkette, Kader oder Nationalmannschaft. Fanatisierte Anhänger begleiten diese modernen Formen von Diskriminierung und vergessengeglaubte Ressentiments feiern ihre Wiederkehr.

Im Miteinander liegt die Zukunft. We are one  anstatt we have won. Schon oft wurden in letzter Zeit Fußballspiele wegen Schlägereien abgebrochen oder Schiedsrichter weigern sich Begegnungen wie FC Mackeroni versus Metabolica 08 zu pfeifen. Zwecks Gewaltprävention fordert der Gleichstellungsausschuss das Zufallsprinzip bei Schirientscheidungen wieder einzuführen.

Desweiteren gibt es interessante Vorschläge zum Spielstärkenausgleich. Nach einem Torschuss, außer bei einem Eigentor, wird dem Spieler die rote Karte gezeigt und selbiger verläßt daraufhin den Platz. Nach einem schweren Foul kommt ein zusätzlicher Spieler für die geschädigte Mannschaft hinzu. Das traurige Hin- und hergekicke ist vorbei. Allerdings sind erste Testergebnisse nicht vor der EM zu erwarten. Verbesserungen der Spielregeln und Quotenanpassung, wie sie in der Arbeitsmarktpolitik üblich sind, lassen die Rufe nach einem Verbot des Fußballspieles hoffentlich verstummen.

 

Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

10 Comments

  1. Moin. Ah ja. Na denn. Meine Freundin sagt zum Thema „Fußball“ immer nur: „Warum nehmen die nicht 22 Bälle (?), dann hat jeder einen und keiner muss mehr dem einen hinterher laufen.“ Meinst du das mit im „Im Miteinander liegt die Zukunft.“? 😉 Viele Grüße

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    1. Auch ein guter Vorschlag und dazu noch Balla, Balla singen, dann verstehen sie sich alle.

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      1. Klar, der alte Song „oh baby baby balla balla“ wir die neue Hymne – vielleicht im Wechsel mit „football coming home“ 😉

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  2. Habe neulich einen heftigen Disput gehabt auf meine Bemerkung hin, dass Fußballsport latent eine etwas faschistische Struktur aufweist.

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    1. Heimlich drücke ich Island die Daumen. Wenn die gewinnen, drehen alle durch.

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  3. Vielleicht sollte man, um den Fußball endlich zu entmilitarisieren, Elemente vom Synchronschwimmen der Damen einbauen … 🙂

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    1. Ja, das wäre schön. So kurz vor’ner Ecke ein gemeinsames Tänz’chen im Strafraum ließe die Herzen höher schlagen.

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  4. Interessante Aufnahme. 🙂

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  5. Ein klasse zynischer Post zum sogenannten Fußball, bei dem es nur foul zugeht, von Anfang bis Ende…

    bzw. eh nur um das Verteilen von Millionen, das Monopoly der Reichen auf Kosten der Steuerzahler…

    Mittagsgrüße vom Lu

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