Aus der Erdgeschichte

„Was würdest Du machen, wenn Du mit Füßen getreten, angespuckt und auch noch beschissen wirst?“ fragte die zitternde Erde in trauter Stunde den bleichen Mond, kurz bevor sie aufstoßen mußte.

Erstaunt schaute er sie an:“Hast Du was gesagt?“ – „Rülps. Ach nichts.“  antwortete sie wieder ruhiger werdend. „Es geht schon wieder.“

 

Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

6 Comments

  1. Kurz und lustig. So wird es wohl sein! 😀

    Gefällt 1 Person

    Antwort

  2. Ich glaub ja nicht, daß die Erde so wehleidig ist. Alles was ist, hat seinen Grund und Zweck und bleibt so lange, bis dieser Erfüllt ist.

    Gefällt 1 Person

    Antwort

  3. Stimmt, sie hat schon mehr mitgemacht. Falls der Zweck des Lebens aber sein Erhalt wäre, jedoch das Ergebnis des menschlichen Wirkens das Absterben der Artenvielfalt ist, so sollte sich solch ein Gärtner schon mal um eine neue Stelle bewerben.

    Gefällt 2 Personen

    Antwort

    1. Ich denke, der Sinn unseres Lebens ist eindeutig und erschließt sich aus dem, was alle jeden Tag tun: Organische Substanzen essen und in Form von Dünger und Nahrung für andere wieder ausscheiden. Den toxischen Sauerstoff aus der Athmosphäre filtern, und dafür das für Pflanzen verwertbare CO2 produzieren. Fertig. In der Zwischenzeit können wir Spaß haben. Wenn wir die Aufgabe erledigt haben oder sich jemand findet, der sie besser macht, können wir weg und werden verschwinden. Das wird dann niemandem Leidtun und war genauso gewollt. Unsere Fähigkeit/Krankheit in allem irgendeinen höheren Sinn zu suchen und uns darüberhinaus über unsere Existenz Sorgen zu machen, halte ich für einen unglücklichen Zufall, wahrscheinlich haben irgendwelche Vorfahren versehentlich zu viel falsche Pilze genascht. Und noch mal: CO2 ist gut für Pflanzen und Mutter Erde hat’s ab und zu gern warm. Wenn sie’s wieder kälter haben will, reguliert sie eben die CO2-Produzenten wieder runter und/oder legt sich n Sonnenschutz aus Vulkanstaub zu.

      Gefällt 2 Personen

      Antwort

      1. Du schreibst: …und war genauso gewollt. Fragt sich: wessen Wille denn? Der Sinn des Lebens bestehe darin Sauerstoff in CO² umzuwandeln. Wofür gibt es denn Bewußtsein? Wäre ja nicht nötig und Dinos haben diese Tätigkeit bestimmt besser erfüllt. Aber selbst wenn der Sinn nur darin besteht Spaß zu haben, warum damit jetzt aufhören? So wie es aussieht, wird der Spaßfaktor eher kleiner werden.

        Gefällt 1 Person

        Antwort

        1. Gute Fragen:
          1. Wessen Wille? Darauf können wir keine zureichende Antwort finden. Entweder es gibt keinen Gott, die Evolution ist dann eher ein Funktionsprinzip eines Systems, auf jedenfall nix dem man Persönlichkeit oder Willen unterstellen kann. Die Frage nach wessen Wille wäre dann ein unzureichendes Werkzeug, wie der Versuch einer Schlitzschraube mit einem Kreuzschlitz-Dreher zu Leibe zu rücken. Oder aber es gibt einen Willen und eine Person, wie das auch Naturwissenschaftler gern ausversehen unterstellen, wenn sie formulieren, die Evolution hätte dies und jenes beabsichtigt. Dann gäbe es einen Gott, dann aber hätte die Bibel recht, wenn sie sagt: Du sollst (besser kannst) Dir kein Bild von mir machen.
          2. Wozu Bewußtsein? Wie schon gesagt, denke ich, das Bewußtsein ist ein Unfall. Falls wir der Evolution aber Plan, Willen und Persönlichkeit unterstellen, mithin eine Gottheit annehmen, dann wurde es uns geschenkt, damit wir noch effektiver CO2 produzieren, etwa in dem wir Fabriken und so’n Zeug erfinden und damit die Dinos an Effektivität weit übertreffen.
          3. Ich meine, der Spaß ist nicht der Sinn, sondern Freizeit, die uns neben dem Sinnhaften bleibt. Vielleicht sind Bewußtsein und Spaß an der Existenz aber auch sehr sinnhaft gegebene Ablenkungen, damit wir weiterexistieren, und nicht aufgeben, wenn wir merken, daß wir einzig dafür da sind, uns selbst abzuschaffen. Und das um so besser machen, je mehr wir dagegen ankämpfen.
          Neue Sinnvermutung: Alles was existiert, existiert nicht für sich, sondern um dem nachfolgenden bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Ein Baum unterdrückt, vernichtet was neben ihm wächst. Er mag denken, er tut das für sich und seine Spezies. Aber eigentlich rodet er das Feld für völlig andere Arten, von denen er noch nicht mal weiß, daß sie existieren werden.

          Gefällt 1 Person

          Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s