IMG_0557.JPGFür den Immobilienmarkt sind goldene Zeiten angebrochen und hohe Renditen locken immer mehr Investoren herbei. Der Jubel darüber erklingt auf Seiten der Mieter verhalten und ist allmählich auch in höheren Preissegmenten eher kläglich geworden.Spätestens bei Verlust des Ehepartners reicht die Rente oft nicht mehr und der gewohnte Lebensraum muß mit zum Teil dramatischen Folgen verlassen werden.Frei gewordene große Wohnungen lassen sich als Ganzes oder nach Unterteilung in kleinere Wohneinheiten gut vermarkten.Ein Wegzug ins Umland bietet sich für Normalverdiener an,da ein Wohnugswechsel auf dem angespannten Markt nur zu erhöhten Preisen möglich ist.

Die erhöhte Nachfrage auf einem begrenzten Markt erzeugt Wachstumsimpulse auf vielen Wirtschaftsgebieten, wobei sich die Investition in Eigentumswohnungen als besonders lohnenswert erweist. Allerdings holt der soziale Wohnungsbau durch Lockerung der Energiesparverordnung und anderer Standards zusammen mit finanzieller Förderung auf.

Auf ein Dach über den Kopf läßt sich nur schwer verzichten und man bleibt so  gezwungenerweise dem Preisdruck weiterhin ausgesetzt, der auch auf andere Bereiche durchschlägt.Unternehmen versuchen den erhöhten Mietzins weiterzugeben oder werden durch gewinnträchtigere Branchen verdrängt, sofern sie nicht selbst investigativ werden.Auch Kulturschaffende sind durch hohen Mietzins verstärkt der Frage nach Rentabilität ausgeliefert und geraten in Abhängigkeiten seitens staatlicher oder privater Förderer,die ihrerseits Einfluß auf Inhalte nehmen.Ob gewünscht oder nicht: mit Verdrängung alter Mieter, Geschäften oder Skurrilitäten, die Freiräume nutzen können,  verändert sich das Stadtbild hin zu einer austauschbaren Gleichförmigkeit.

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Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

7 Comments

  1. Eine Koppelung der Mieterhöhungen beispielsweise an allgemeine Renten- oder Einkommenssteigerungen wirkt kultureller Verarmung, existentieller Bedrohung und Verhinderung unternehmerischer Impulse entgegen. Gewinne durch Mieteinnahmen sind weiterhin gegeben.

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  2. Ein solcher Eingriff in den freien Markt verhindert Investitionen in den Wohnungsbau.Gekoppelt mit einem Rückzug der Geldgeber vom Markt führt diese Maßnahme zum Verlust von Arbeitsplätzen.Insgesamt sinkt damit die Wirtschaftsleistung und auch die Gefährdung des Wohlfahrtstaates steht im Raum.

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  3. Die Vertretung anderer Standpunkte findet am besten ab hier statt.

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  4. Ja die goldenen Zeiten. Goldene Zeiten für! Sollten kommen!

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  5. einestimmesuchtandere 11. März 2016 um 21:51

    Hat dies auf armundreich rebloggt.

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