Zu den nächsten Verwandten der anmutigen aromatisch duftenden Pflanze gehört der sich hochrankende Hopfen, ebenfalls bei der Blüte einen eigentümlichen Duft ausströmend und die viel weiter entfernte Brennessel. Eine starke Wuchskraft wohnt dieser bewundernswert fruchtbaren und widerstandsfähigen Pflanze inne,welche einmal verwurzelt, selbst auf ärmsten Sandböden Samen zur ihrer Fortpflanzung hervorbringen kann.Seit altersher wird diese Kulturpflanze zwecks Fasergewinnung und der Herstellung von Öl aus den gepressten Samen angebaut.Abgesehen von den Wurzeln, Fasern und Samen sind in den übrigen Pflanzenteilen  besonders an den weiblichen Blüten Cannaboide enthalten,welche je nach Sorte psychoaktiv sind.Bei den Rezepten für Hexensalben gehörten diese vielfach zu den Ingredenzien nebst Nachtschattengewächsen und Mohn sowie anderen Trägerstoffen.Zur Linderung von Krankheiten sind inzwischen Cannaboide verschreibungspflichtig erhältlich und finden so Eingang in die Medizin.

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Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

9 Comments

  1. Das Recht auf ökologisch betriebenen Eigenanbau von Hanf sollte dem Recht auf selbstgebrautes Bier gleichgestellt werden.Mit der Schwächung des Schwarzmarktes werden auch andere weitaus schädlichere Mittel verdrängt,deren Erwerb u.a. Waffengeschäfte finanziert.Nach einer Qualifizierung sowie Schadstoffüberprüfung könnte ein Vertrieb über Apotheken erfolgen.

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  2. Drogen sind schädlich und sollten soweit wie möglich bekämpft werden, außerdem werden psychisch labile Personen durch eine Freigabe noch mehr gefährdet.Unmäßiger Gebrauch von Hanf und anderer berauschender Mittel wäre eine der Folgen einer solchen Entscheidung.

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  3. Die Vertretung anderer Standpunkte findet am besten ab hier statt.

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  4. Geht wohl in Deutschland nicht anders als unter Punkt 1. Ich fände es besser, der Hanf bekäme den angemessenen Platz in der Gesellschaft, als Mitglied der regulären Fauna unserer Breiten, irgendwo zwischen Brennessel und Hopfen. Die private Benutzung bedürfte keinerlei Regulierung, da müsste jeder eigenverantwortlich Entscheiden ob er ihn als Unkraut, Ölsaat, Faserlieferant, Heilpflanze oder eben Genußmittel sieht. Wer die Produkte kommerziell nutzen will, sollte sich unseren normalen Regeln der Produkthaftung unterwerfen.
    Beim privaten Anbau mit unseren heutigen technischen Mitteln sehe ich ein Problem: Jeder Hauptschüler würde durch Hanfanbau innerhalb von 2 Jahren die Mendelschen Gesetze sowie die Vor- und Nachteile standardisierter F1-Hybriden verinnerlichen und könnte bei entsprechenden Regelungen für die Agrarindustrie kompetent mitdiskutieren. Das würde die reibungslosen Arbeitsabläufe ebendieser Industrie ganz erheblich behindern. Und wir können ja nicht wollen, daß unsere etablierte Wirtschaftsordnung, ihre Hierarchien und die daran hängenden Arbeitsplätze durch aufgeklärte, mündige Bürger in Frage gestellt würden.
    In diesem Sinne glaube ich auch, gewisse Konservative haben Recht, wenn sie sagen, Hanfkraut als Droge gehöre nicht zu unserer Kultur: Denn Uropa musste schließlich den Hanf nur in seine Pfeife stopfen, wenn er kein Geld hatte, im Wirtshaus Bier und guten Tabak zu konsumieren, also an den Leistungen unserer Kultur teilzuhaben. So wie der Tagelöhner auf Hanf als Allheilmittel zurückgreifen musste, wenn er kein Geld hatte, einen richtigen Arzt zu konsultieren…

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    1. Allerdings gefährdet das Patent Monsatos auf gentechnisch veränderten winterharten Hanf,der aber leider nach Fisch riechen soll, diese Entwicklungen. Solcherart vergällt sind wohl nur noch Hartgesottene fähig ihrem Hobby zu frönen.

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      1. Wußte ich noch nix von. Aber hätt ich mir wohl denken können. Haste nen Link zum Fischhanf?

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  5. Monsato wäre alles zuzutrauen.Die arbeiten bestimmt schon daran um den Anschluss zu halten. Aber noch ist es reine Phantasie.

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  6. Was ist denn das für ein tolles altes Buch, was Du abgebildet hast (und auch daraus zitiert?) – Ja, weiß nicht. Wenn ich mir den Görlitzer Park ansehe, wäre mir wohler, wenn die Polizei sich mit anderen Dingen beschäftigen würde, als mit Haschisch-Dealern. Andererseits bin ich bei allen Drogen so skeptisch, weil sie dieses enorme Potential für Abhängigkeiten haben. Wahrscheinlich würde ich am Ende doch für die Legalisierung sein, allein weil Schmerzpatienten oder chronisch kranke Menschen mit großer Todesangst damit gut zurecht kommen. Am Ende sind schließlich nur wir selbst für uns verantwortlich – und nicht immer bloß der Staat.

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    1. Die Abbildungen sind wohl Nachzeichnungen von Pflanzendarstellungen wie sie in Klöstern gefertigt wurden.Auch Naturforscher wie Alexander von Humboldt und viele andere trugen dazu bei.Ein direkter Blick in die Natur mit den Augen jener alten Wissenssammler, die vielmehr Nähe schaffen als es heutige virtuelle Techniken schaffen.
      Viele Drogengenießer wollen sich einfach nur dicht machen und liefern sich den Wirkungen blind aus.Vielleicht bräuchte es einen Drogenpapst der mal die Augen dafür öffnet, welche Folgen bewußtloses Handeln hat.

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