Heute beginnt der erste Arbeitstag der neuen Sekretärin.Aufgewachsen in der Nähe von Hameln hat sie sich auf den weiten Weg in die schöne Stadt Berlin gemacht.Endlich hat sich jemand bereitgefunden Ordnung in den Wust bekritzelter Blätter,unerledigter Post,ungelesener e-mails und herumliegender Zeitungen zu bringen.Waltraud Schlingelowicz,eine Perle ihres Faches,eine schon fast ausgestorbene Spezies,ist sozusagen das Schwert der Partei.

Ihre loyale durch nichts zu erschütternde Haltung gibt dem Parteivorsitzenden die Zuversicht sich weiterhin ungestört von Belanglosigkeiten des Alltags Gedankenspielereien hinzugeben.Die Bearbeitung der depersonalisierten Zuschriften und Abstimmungszettel wird outgesourst und ermöglicht so den Freiraum für seine verantwortungsvolle Tätigkeit.Gleich kommt Waltraud und Bilder der überwachungskamera mit Blick auf einen Hinterhof in Berlin zeigen eine eher idyllische Seite einer fast unberührten Natur in dieser Weltstadt

Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

8 Comments

  1. die Hinterhöfe haben es in sich…

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    1. Ja.Ganz possierlich anzusehende Mitbewohner und sehr anpassungsfähig;doch Waltraud sei vor.Noch wichtiger ist es ihr jedoch zu verhindern, daß momentan die Menschen aufeinander gehetzt werden und nicht mehr miteinander reden können.

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      1. ja die Zeit und die Menschen

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        1. Ja,ja,man kann eh nix machen.

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  2. Was glaubst Du eigentlich wofür wir die ganzen Füchse in der Stadt angesiedelt haben? Konnte ja keiner Ahnen, daß die auf ihre Raubtierinstinkte pfeifen und lieber friedlich zusammen mit den Nagern nahrhaften Stadtmüll essen. Habt ihr keinen Rentner mit Luftgewehr oder schießt der lieber auf lärmende Kinder?

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    1. Solange mich die Tierchen nicht fressen wollen, ist mir ihr Treiben egal.Bei dem Dreh war ich selber überrascht und fand es nur amüsant.Da läßt sich viel hineininterpretieren.

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      1. Da haste eigentlich Recht. Bei aller anerzogenen Abneigung sind die Tiere ja tatsächlich nur die Boten der schlechten Nachrichten.

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        1. Morgen, hoffe ich, kommt ein von Waltraud ausgearbeiteter Abstimmungszettel und der freut sich auf Vorschläge. Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht.

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