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Wahlmüdigkeit

Bei ca.50%Wahlbeteiligung machen sich Politiker allmählich Gedanken um die Ursachen des immer mehr sinkenden Interesses.Bedingt durch zunehmende Verunsicherung über zukünftige Verhältnisse läßt sich allseits ein Rückzug auf Sicherung eigener Positionen beobachten.

„Man kann ja doch nichts machen“ist der vielerorts vernommene Leitspruch.Es scheint gleichgültig geworden zu sein,welche Partei man auch wählt.Aus machtpolitischen Erwägungen werden von Parteien Positionen,einfach mal so, gewechselt.Probleme werden vor sich hergeschoben wie der Besuch beim Zahnarzt und der Eindruck von Planlosigkeit stellt sich ein.

In diese Lücke nun stoßen radikale Strömungen.Alles zurück auf Anfang scheint die Losung zu sein und mit alten Methoden sollen globale Probleme gelöst werden.So entsteht ein Nebeneinander von sich gegenseitig abschottenden Gruppen,die sich leicht ausspielen lassen.

Fehlende Straßenbildung und Selbstdünkel von Entscheidungsträgern führen auch dort zu einem Paralleluniversum.Kursänderungen lassen sich so unter dem Druck gegenwärtiger Verhältnisse kaum durchführen,zumal auch ein Ziel,außer irgendwie überleben, nicht bekannt ist.

Für den gemeinen Wähler bietet sich an, das Spiel mitzumachen und in Form einer Partei,welche er zugleich mitgestaltet,eine eigene Lobby zu schaffen.

Veröffentlicht von schlingsite

Unverhofft kommt oft.

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